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Führungszeugnis

Jemand zeigt mit dem Finger auf ein erweitertes Führungszeugnis

Führungszeugnis, © Stephan Jansen/dpa

01.12.2017 - Artikel

Deutsches Führungszeugnis

Empfohlen wird die Nutzung des Antragsformulars, das auf der Webseite des BfJ
www.bundesjustizamt.de ausgefüllt und ausgedruckt werden kann.
Zum Antrags-Download:
Die Gebühren für das Führungszeugnis in Höhe von 13 Euro sind durch Überweisung auf das
Konto des Bundesamtes für Justiz zu bezahlen. Nähere Informationen dazu befinden sich auf der
Webseite des Bundesamtes für Justiz.
Gelegentlich wird das Führungszeugnis von einer ausländischen Stelle nur mit der Über- oder
Endbeglaubigung, Legalisation oder Apostille akzeptiert. In Irland findet das sog. „Apostille-
Verfahren“ Anwendung. Ob eine Apostille erforderlich ist, erfragen Sie am besten bei der Stelle,
die das Führungszeugnis benötigt. Die Apostille wird vom Bundesverwaltungsamt (BVA) erteilt.
Es ist sinnvoll, den Antrag auf die Apostille gleichzeitig mit dem Antrag auf Erteilung des Füh-
rungszeugnisses beim BfJ zu stellen. Die Gebühr für die Apostille wird gesondert erhoben und
muss nicht im Voraus bezahlt werden.


Führungszeugnis im Rahmen eines Adoptionsverfahrens

In der Bundesrepublik Deutschland werden alle strafrechtlichen Verurteiligungen im Bundeszentralregister gesammelt, welches vom Bundesamt für Justiz geführt wird. Ein spezielles Führungszeugnis, welches im Rahmen eines Adoptionsverfahrens ausgestellt werden kann, existiert nicht. Jeder Person, die das 14. Lebensjahr vollendet hat, wird auf Antrag ein Führungszeugnis (Auszug aus dem Bundeszentralregister) ausgestellt. Dieser Auszug dient dazu, als rechtlicher Nachweis andere über das Strafregister des Antragstellers zu informieren und kann, je nach Fall, beweisen, dass keine Eintragungen vorliegen.

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