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Hinweise zum Coronavirus (COVID-19)

3-D-Modell eines Coronavirus

3-D-Modell eines Coronavirus, © https://www.scientificanimations.com - https://www.scientificanimations.com/wiki-images/

29.12.2020 - Artikel

FAQ


Die Botschaft ist geöffnet und telefonisch (+353 (0) 1 2776 100) und per E-Mail unter info@dublin.diplo.de erreichbar. Die Rechts- und Konsularabteilung ist grundsätzlich, jedoch in reduziertem Umfang für den Besucherverkehr geöffnet.

Die Botschaft ist weiterhin grundsätzlich geöffnet. Im Lichte der geltenden Reisebeschränkungen empfehlen wir jedoch, dass Sie vorab Kontakt zu der für Sie örtlich zuständigen Garda-Station aufnehmen und dort erfragen, ob man für einen Termin bei der Botschaft anreisen kann. In jedem Fall sollten Sie bei der Anreise einen Ausdruck unserer Terminbestätigung dabeihaben.

Unser Online-Terminbuchungssystem ist weiterhin online. Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir aufgrund der geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen nur im reduzierten Umfang Termine anbieten können und dass deshalb u. U. zeitnah kein Termin verfügbar ist.


Das deutsche Passrecht sieht leider bisher keine Möglichkeiten vor, einen Reisepass online oder per Post zu beantragen. Reisepässe müssen nach geltendem Recht ausnahmslos persönlich beantragt werden, nicht zuletzt deswegen, weil wir für alle biometrischen Reisepässe Ihre Fingerabdrücke aufnehmen müssen. Das ist nur auf unseren Geräten in den Auslandsvertretungen möglich.

Vielen Fotografen haben aufgrund der Einstufung in Level 5 geschlossen. Die Botschaft hat leider keine Möglichkeit zur Anfertigung von Passfotos vor Ort. In der Praxis hat sich gezeigt, dass viele Kunden bei Apotheken weiterhin Passfotos machen lassen konnten.

Eine weitere Möglichkeit ist, die Fotos über ein Mobiltelefon bzw. mit einer Kamera zu Hause zu erstellen und über einen Online-Foto-Service drucken zu lassen. Eine Foto-Schablone finden Sie hier.

Passfotos können leider nicht digital eingereicht werden. Ein Ausdruck ist notwendig.

Derzeit ist keine persönliche Abholung des Passes oder des Personalausweises möglich. Falls Sie bereits benachrichtigt worden sind, dass Ihr beantragter Pass/Ausweis abholbereit ist, übersenden Sie uns bitte einen an Sie adressierten und frankierten Rückumschlag (8,30 Euro Briefmarke). Sollten Sie noch über gültige alte Dokumente verfügen, legen Sie diese bitte bei. Sie erhalten dann den neuen Pass/ Ausweis und die entwerteten Dokumente so schnell wie möglich per Post per Einschreiben.

Derzeit ist keine persönliche Abholung des Passes möglich. Sobald über Ihren Visumantrag entschieden wurde, erhalten Sie Ihren Pass mit dem Visum oder ggf. einem Ablehnungsbescheid so schnell wie möglich per Post per Einschreiben.

Ab dem 2. November sollen nach einem Beschluss des Bundes und der Länder Hotels oder andere Unterkünfte Übernachtungen nur noch für notwendige Reisen anbieten. Übernachtungsangebote für touristische Reisen sind grundsätzlich nicht mehr gestattet. Eine Visumerteilung für touristische Zwecke wird daher nur noch in Ausnahmefällen möglich sein. Für die Umsetzung der Regelung sind die Bundesländer zuständig. Ob eine Reise im Einzelfall möglich ist, hängt daher von den Regelungen des Bundeslandes ab, in das gereist werden soll.
Weitere Informationen finden Reisende hier.

Bitte prüfen Sie daher vor Beantragung des Visums kritisch, ob eine touristische Reise nach Deutschland zum jetzigen Zeitpunkt notwendig und möglich ist.

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Irland wird derzeit gewarnt.


Vor/bei Einreise ist für die irischen Behörden verpflichtend ein Formular (Public Health Passenger Locator Form) mit Angabe von Name, Telefonnummer und der Wohnadresse in Irland auszufüllen, an der man sich die nächsten 14 Tage in Selbstisolation aufhalten wird. Das Formular kann vorab bereits online ausgefüllt werden. Verstöße gegen die Ausfüllpflicht (auch Falschangaben) können mit einer Geldstrafe von 2500,- Euro oder einer Gefängnisstrafe von bis zu 6 Monaten geahndet werden.

Ab 16. Januar 2021 müssen alle Einreisenden  einen negativen PCR-Test vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden ist. Ausgenommen von dieser Vorgabe sind folgende Personengruppen:

- Personal zur Sicherstellung des grenzüberschreitenden Warenverkehrs (z.B. Piloten,   Transportunternehmer, Mitarbeiter in der Schifffahrt),

- Kinder unter 6 Jahren

- Transitreisende, die den Flughafen nicht verlassen

Verstöße gegen die Testpflicht können mit einer Geldstrafe von 2.500,- Euro oder einer Freiheitsstrafe von bis zu sechs Monaten geahndet werden.

Seit  dem 9. November 2020 setzt Irland das „Ampelsystem“ der Europäischen Union um:

Grundsätzlich sind alle Einreisenden, auch Iren und Bürger mit Wohnsitz in Irland, aufgefordert, für 14 Tage nach Einreise ihre Bewegungen stark einzuschränken

Bis zum 16. Januar 2021müssen Reisende aus gemäß dem EU-Ampelsystem „grünen Regionen“ (Gebiete mit geringer Covid-19-Inzidenz) ihre Bewegungen nach Einreise nicht einschränken.

Alle Reisenden aus „orangen, roten oder grauen Regionen“ sind aufgefordert ihre Bewegungen nach Einreise stark einzuschränken. Ausgenommen von dieser Vorgabe sind folgende Personengruppen:

  • Rückkehrende aus Nordirland.
  • Personal zur Sicherstellung des grenzüberschreitenden Warenverkehrs (z.B. Piloten, Transportunternehmer, Mitarbeiter in der Schifffahrt).
  • Reisende mit essentieller Funktion oder essentiellen Bedürfnissen gem. § 19 der Empfehlung des Rats der europäischen Union.
  • Reisende aus einem „orangem Gebiet“, sofern sie drei Tage vor Einreise nach Irland einen negativen PCR-Test erhalten haben und das schriftliche Testergebnis mit sich führen. Ergebnisse anderer Testverfahren werden in Irland derzeit nicht anerkannt.
  • Reisende aus einem „orangenem Gebiet“, sofern sie vor Einreise keinen Test absolviert haben, und Reisende aus einem „roten Gebiet“ müssen ihre Bewegungen nicht für die gesamten 14 Tage einschränken, sofern sie mindestens fünf Tage nach Einreise ein negatives PCR-Testergebnis vorlegen können.

Ab dem 16. Januar 2021 müssen Reisende aus „grünen und orangen Regionen“ ihre Bewegungen nach Einreise nicht einschränken, Reisende aus „roten oder grauen Regionen“ sind aufgefordert, ihre Bewegungen nach Einreise stark einzuschränken. Ausgenommen von dieser Vorgabe sind folgende Personengruppen:

  • Rückkehrende aus Nordirland.
  • Personal zur Sicherstellung des grenzüberschreitenden Warenverkehrs (z.B. Piloten, Transportunternehmer, Mitarbeiter in der Schifffahrt).
  • Reisende mit essentieller Funktion oder essentiellen Bedürfnissen gem. § 19 der Empfehlung des Rats der europäischen Union.
  • Reisende aus einem „roten Gebiet“ müssen ihre Bewegungen nicht für die gesamten 14 Tage einschränken, sofern sie mindestens fünf Tage nach Einreise ein negatives PCR-Testergebnis vorlegen können.

Ausführliche Informationen zu den genannten Ausnahmen bietet die irische Regierung auf ihren entsprechenden Webseiten an.

Ausführliche Informationen zu den in Irland geltenden Bestimmungen finden Sie auf der Webseite der irischen Regierung und des irischen Gesundheitsdiensts.

Von Irland aus gibt es in eingeschränktem Maße Flugverbindungen nach Deutschland (direkt oder indirekt), gleiches gilt für den Fährbetrieb ab Irland. Bitte informieren Sie sich dazu auf den Webseiten der Airlines und den Seiten der Fährunternehmen. Es kommt weiterhin zu kurzfristigen Flugstreichungen.

Ausführliche Informationen zum Thema Einreise nach Deutschland finden Sie auf der Webseite der Bundespolizei.

Die Inzidenzen in Irland liegen landesweit bei mehr als 50 Fällen pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb ganz Irland als Risikogebiet eingestuft wurde. Zudem sind in Irland vermehrt Fälle der beiden neuen, ansteckenderen Varianten von COVID-19 festgestellt worden, weshalb Irland als Risikogebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko (Virusvarianten-Gebiet) eingestuft wurde.

Durch Verfügung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur vom 7. Januar 2021 muss bei Flugreisen aus Irland nach Deutschland ab dem 8. Januar 2021 neben der bestehenden und grundsätzlichen Quarantänepflicht der Nachweis eines negativen COVID-19-Tests in deutscher oder englischer Sprache mitgeführt werden, Fluggesellschaften dürfen Personen ab dem Alter von sechs Jahren sonst nicht befördern.

Der zugrundeliegende Test darf maximal 48 Stunden vor Einreise erfolgt sein und muss den Anforderungen des Robert-Koch-Instituts entsprechen.

Reisende, die nach Deutschland einreisen wollen und sich in den vergangenen zehn Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen zusätzlich vor Reiseantritt eine digitale Einreiseanmeldung ausfüllen.

Die Einreiseanmeldung muss zukünftig von den Beförderungsunternehmen vor Antritt der Reise kontrolliert werden. Ohne entsprechende Einreiseanmeldung haben die Beförderungsunternehmen die Beförderung zu verweigern.

Die in der Einreiseanmeldung hinterlegten Daten werden automatisch an das zuständige Gesundheitsamt weitergeleitet.

Die Registrierungspflicht basiert auf dem Infektionsschutzgesetz. Bei Nichtbeachtung der Registrierungspflicht drohen Bußgelder.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Die Umsetzung der Muster-Quarantäneverordnung liegt bei den Bundesländern, sie kann von Bundesland zu Bundesland variieren. Entscheidend ist nicht das Bundesland, in dem Sie einreisen, sondern das, in dem Sie sich aufhalten werden (z.B. bei Einreise über den Flughafen Frankfurt, aber Zielort Rheinland-Pfalz ist die Quarantäne-Verordnung des Landes Rheinland-Pfalz ausschlaggebend). Informationen zu Einreisebestimmungen, Quarantäneregelungen in den einzelnen Bundesländern finden Sie hier: 

Baden-Württemberg

Bayern 

Berlin

Brandenburg

Bremen

Hamburg 

Hessen

Mecklenburg-Vorpommern

Niedersachsen 

Nordrhein-Westfalen 

Rheinland-Pfalz

Saarland

Sachsen

Sachsen-Anhalt

Schleswig-Holstein

Thüringen

Bitte beachten Sie auch unsere Reise- und Sicherheitshinweise.

Die Corona-Warn-App der Bundesregierung finden Sie hier.


Die Covid-Tracker-App des irischen Gesundheitsdiensts finden Sie hier.



Weitere Informationen

Durch das Coronavirus und die Ausbreitung von COVID-19 bestehen in vielen Ländern Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr, Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen und Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens. Daher hat das Auswärtige Amt eine Reisewarnung für viele Länder ausgesprochen. Einzelheiten finden Sie hier.

FAQ zu Reisewarnungen anlässlich der COVID-19-Pandemie

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